Wie Shiatsu sich entwickelte

Wie Shiatsu sich entwickelte

Shiatsu ist Japanisch und heißt Fingerdruck (Shi = Finger, atsu = Druck). Im Land der aufgehenden Sonne ist die sanfte, manuell ausgeübte Heilkunst seit den fünfziger Jahren offiziell vom Gesundheitsministerium als Therapiemethode anerkannt.

Seine Wurzeln hat Shiatsu in der Jahrtausende alten chinesischen Lebenskunde und der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In Verbindung mit der klassischen japanischen Massage entwickelten die Japaner daraus Anfang des 20. Jahrhundert die Urform des Shiatsu.

Shiatsu, wie wir es heute kennen integriert uralte spirituelle Weisheit und moderne westliche Medizin.

Die bekannteste Form von Shiatsu in Deutschland ist der Zen-Shiatsu nach Shizuto Masunaga.

Von Japan aus hat sich Shiatsu in den letzten 50 Jahren in den USA und Europa verbreitet und eigenständig weiter entwickelt. Die achtsame Körperarbeit wird in verschiedenen Zusammenhängen ausgeübt, z.B. in der Gesundheitsförderung im Sinne der Salutogenese, in der Heilkunde oder in der Bildungsarbeit.

Die Shiatsu Praktizierenden in Deutschland werden durch den Berufsverband Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD) vertreten.